Feb
28
Filme & TV

Trent Reznor wins Academy Award
Ehrlich gesagt war ich eher für Hans Zimmer, aber. Treeent. Hachja. Man kann sich halt einfach nicht nicht für ihn freuen.
Foto via

Feb
27
Filme & TV

30. November 1962. Acht Monate ist es her, dass Jim, Lebensgefährte von George Falconer, bei einem Autounfall tödlich verunglückte. Erschüttert über diesen Schicksalsschlag, der ihm das Wichtigste in seinem Leben nahm, beschließt George, Selbstmord zu begehen.
In dem Film begleitet der Zuschauer den in die Jahre gekommenen britischen Professor, der an der Universität in Los Angeles unterrichtet, durch den Tag. Es ist aber nicht nur irgendein Tag in seinem Leben, denn es ist der Tag, an dem George beschließt, sich das Leben zu nehmen. Oberflächlich durchlebt er diesen Tag wie jeden anderen auch. Er begeht seine tägliche Morgenroutine, geht zur Uni, lehrt dort seine Studenten Aldous Huxley, verabredet sich mit Freundin Charley zum Abendessen. Ein Gespräch mit Student Kenny lässt George nicht ganz unbeeindruckt und er scheint sogar fast wieder so etwas wie Hoffnung zu verspüren, als er Kenny abends in einer Bar wieder trifft.
“A Single Man” ist das Regiedebüt von Tom Ford, der bekannt wurde durch seine Arbeit bei Gucci und seit 2006 auch sein eigenes Modelabel Tom Ford in der Branche etablieren konnte. Das Debüt als Filmregisseur hätte wohl kaum besser laufen können. Ford hat nach der Buchvorlage von Christopher Isherwoods ein unglaubliches Werk vollbracht. In dem Film stimmt alles, vom Innendesign der einzelnen Sets, bis hin zu der Nalco #44 Vintage Brille von Colin Firth. Die Stimmung der 1960er Jahre wurde genau so gut eingefangen wie die Emotionen der einzelnen Charaktere, allen voran natürlich Colin Firth, der für diesen Film zahlreiche Awardnominierungen einheimste. Unter anderem war er auch für einen Academy Award nominiert. Meiner Meinung nach hätte er den Oscar für diese Rolle mehr verdient als für seine Arbeit in seinem aktuellen Kinofilm “The King’s Speech”.
Der Film ist wirklich etwas für Leute mit gutem Geschmack und Sinn für Stil. Ein wirklich unglaublich toller und überaus sehenswerter Film.

Einen Blick auf das Haus von Falconer wirft übrigens Apartment Therapy in einem ihrer Artikel.


“A few times in my life I’ve had moments of absolute clarity, when for a few brief seconds the silence drowns out the noise and I can feel rather than think, and things seem so sharp and the world seems so fresh. I can never make these moments last. I cling to them, but like everything, they fade. I have lived my life on these moments. They pull me back to the present, and I realize that everything is exactly the way it was meant to be.”

Sep
05
Filme & TV

Eigentlich total unbewusst, hab ich in den letzten zwei Tagen zwei Filme mit Zooey Deschanel gesehen. Nummer eins war, klar, 500 Days of Summer. Ich hatte ihn leider noch nie komplett gesehen, war aber trotzdem so hin und weg von dem Film. Story, Schauspieler, Soundtrack, … irgendwie stimmte alles. Hab ihn mir dann mal gekauft und gestern hatte ich endlich mal die Zeit, ihn vollständig zu sehen. Und ich bin soo begeistert! Der Film ist wirklich soo wundervoll. Ich mein, wer in einen Film startet mit “Us” von Regina Spektor … was erwartet man denn? Der Film MUSS klasse sein. Und das ist er wirklich! Toll erzählt, toll gespielt, … Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt sind einfach perfekt zusammen.
Aber um auch nochmal auf den Soundtrack zu kommen: Regina Spektor (“Us”, “Hero”), Carla Bruni (“Quelqu’un m’a dit”), Feist (“Mushaboom”), Simon & Garfunkel (“Bookends”), Wolfmother (“Vagabond”), … selten einen Film mit SO einer guten Auswahl an Musik gesehen.
Kann den Film wirklich nuuurrr empfehlen! Der ist nahezu perfekt!
Dann bin ich heute, ich weiß gar nicht mehr wieso, weshalb, warum, auf den Film “Der JA-Sager” gestoßen. Bin eigentlich riesiger Jim Carrey Fan, aber in den letzten Jahren hat das auch leicht nachgelassen und ich bin bisher noch nie dazu gekommen, den Film mal zu sehen. Aber wie “praktisch”, dass ich gerade am Wochenende krank werde und nicht nur am Freitag, sondern auch noch noch am Samstag Abend die super Gelegenheit hab, mir einen Film nach dem anderen anzuschauen ;) Hab dann mit Erstaunen festgestellt, dass Zooey Deschanel auch in dem Film mitspielt. Irgendwie scheint sie mir in letzter Zeit nur noch zu begegnen. Nachdem ich so viel gutes über “500 Days of Summer” gehört hatte und wir den Film auch in einer Vorlesung besprochen hatten, bin ich auf Youtube auf ihre Band “She and Him” (mit Matt Ward) aufmerksam geworden. Die Songs “You really got a hold on me”, “Change is hard”, “Sweet Darling”, “Sentimental Heart” und “Black Hole” laufen bei mir seit Wochen irgendwie nur noch in der Endlosschleife im Auto.
Und wie sollte es auch anders sein – in “Der JA-Sager” ist sie genau so bezaubernd wie bei allem anderen auch, was sie tut. Bei “Almost Famous” spiel sie übrigens auch mit!
Jedenfalls ist mir jetzt nach einem Fotospam von Zooey Deschanel, ihren Filmen und ihrer unglaublich tollen 60er-Jahre-Frisur. Ich glaub so eine brauch ich jetzt auch …


500 Days of Summer

500 Days of Summer

Yes Man

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel

Zooey Deschanel


Jun
08
Filme & TV

Mitter der 80er, Harburg. Heinz “Heinzer” Strunk hat im Leben bisher nicht viel erreicht. Von einer schlimmen Form von Akne geplagt, mit einer kranken Mutter und der leicht psychisch labilen Nachbarin Rosi lebt er in einem kleinen Reihenhaus (“Zwergenhaus”) in den Tag hinein. Auch beruflich scheint es keine Aussichten zu geben, denn alles was Heinz in seinem Leben gelernt hat, beschränkt sich auf das Saxophon- und Querflötespielen.
Als er schon nicht mehr so recht weiß, was er in seinem Leben überhaupt machen will, ruft ihn ein gewisser Gurki an, der ihn promt als Saxophonspieler seiner Tanzband “Tiffanys” einstellt. Als Mucker bereisen die vier Bandmitglieder das Hamburger Umland um auf Schützenfesten, Hochzeiten und Doffesten zu spielen. Im Repertoir befinden sich Megahits wie “Hello Dolly” oder “An der Nordseeküste”, die Gurki -nicht nur Bandchef sondern auch Sänger- zum besten gibt.
Heinz will aber mehr als das. Als “wahrer” Musiker versucht sich als Musikproduzent, denn Songs schreiben und produzieren, das kann er. Alles war er braucht, ist eine gute Sängerin, um im Pop-Business durchzustarten. Also inseriert er in einer Zeitung und schon steht hübsche Anja vor seiner Tür, die nicht nur toll aussieht, sondern auch noch mindestens so gut singen kann.
Für Heinz scheint eine Karriere im Musikgeschäft nun zum greifen nahe und auch privat erhofft er sich von Anja, dass sie seine sexuelle Frust mindern kann. Während er sie bei sich zu Hause bekocht und er sich schon am Ziel seiner Träume sieht, hat Anja jedoch andere Pläne.

Regie: Christian Görlitz
Darsteller: Maxim Mehmet (Heinz Strunk, jung), Andreas Schmidt (Gurki), Susanne Lothar (Heinz Mutter), Anna Fischer (Jette), Livia S. Reinhard (Rosi), Susanne Bormann (Anja), Heinz Strunk u.a.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Heinz Strunk, der selbst in einigen Sequenzen des Films auftaucht.

Meinung:
Für mich ist “Fleisch ist mein Gemüse” ohne Frage der beste deutsche Film, den ich je gesehen habe. Auch generell steht er auf der Liste meiner Lieblingsfilme ganz oben. Die Geschichte und der Humor haben mich von Anfang an begeistert. An dem Film stimmt einfach alles. Die persönliche Geschichte, die hinter Heinz Strunk steckt, seine Liebe zur Musik, seine Liebe zu Hamburg und meine große Liebe: Gurki. “Hauptsache geeeiiil abgeliefert!”
Der Film beinhaltet so viel Wahrheit über die Menschen, die Musik und die “Mucker”.
Das Buch habe ich (leider) erst gelesen, nachdem ich den Film gesehen habe, obwohl es schon seit Ewigkeiten bei uns im Schrank steht und ich früher auch nur gutes davon gehört habe. Ich muss sagen, dass ich den Film ein weeenig besser finde als das Buch. Das Buch hat zwar viel mehr Details, aber der Film bringt einfach eine einmalige Stimmung rüber. Obwohl ich ihn schon 1000x gesehen hab, kann ich mir den Film einfach immer und immer wieder ansehen. Große Klasse! Und nicht vergessen: “Swingtime is good time. Good time is better time!”


Mai
31
Filme & TV, Funde: Internet


Der Tag kann natürlich nur gut werden, wenn man ihn mit Fran Fine im Fernsehen beginnt. So begab ich mich im Laufe des Tages auf eine Reise durch Screencaps vieler vieler toller Folgen und stieß bei der Suche nach wirklich brauchbaren Caps auf den Blog “shouldbeonthenanny“. Fazit: Bester Blog everrrrrr.